Pfingsttour 28.05.-30.05.2004
Luckenwalde-Potsdam-Teil 3
Anreise - 29.05.2004 - 30.05.2004 - 31.05.2004
Familienfrühstück bei Kittners
D as Wecken durch einen lauten Traktor blieb uns am Sonntagmorgen erspart und so konnten wir ausgeschlafen ein herrliches Sonntagsfrühstück genießen.
Matthias K. nimmt seinen Fuss als Einpackhilfe
D ie Sonne meinte es wieder verdammt gut mit uns. Wir paddelten am späten Vormittag weiter auf der Nuthe und quälten uns auf verschiedene Weise über die Wehre.
Beim Beladen der Boote herrscht emsiges treiben. Roberto K. hat eine praktische Kopfbedeckung gegen Hitze
Heiko F. und Christine H. paddeln durch ein spritziges Wehr.
E ines dieser Wehre brachte uns beim Durchfahren eine feucht-fröhliche Erfrischung, wobei das "Feuchte" eher auf die Vorderleute und das (Schaden-) "Fröhliche" eher auf die Hinterleute zutraf.
Carina L. und Tobias S. beim Erfrischen.
N ach wenigen Kilometern hatten wir wieder ein Hindernis, an dem umtragen werden musste, als "Mittagswehr" auserkoren. Als Abwechslung zu den vielen Wehren versperrte uns ein umgestürzter Baum den Weg, den wir mit etwas Schwung und Anlauf perfekt überquerten.
Unser Mittagswehr am Sonntag. mal was anderes, ein umgestürzter Baum
Beim gemütlichen Abendessen in unserer Reihenzeltsiedlung
D a unsere Sonntagsetappe irgendwo zwischen einer Autobahn, einer Bahnstrecke und entlang des schilfigen Flussufers liegen würde, entschieden wir uns, weiter als geplant zu paddeln. So erledigten wir schon ein bisschen der Montagsstrecke und fanden hinter der Autobahn kurz vor Saarmund ein nettes Plätzchen. Wir campierten entlang einer Kuhweide und unsere Zelte standen dort nebeneinander wie eine Reihenhaussiedlung. Einige von uns gingen abends nach Saarmund in den Dorfgasthof um zu essen und um dringend etwas von ihrem "flüssigen Gold" nachzutanken.
Jetzt gibts leckeres Abendessen, Spagetti a la Kittners.
D ie anderen köchelten wieder gemütlich ihre 5- Gänge- Menüs wie Spagetti mit Tomatensauce oder feine Gnocchis mit Zucchini und viel Knoblauch. Bei dieser Küche war es amüsant, die Entwicklung des Paddleressens aus den Anfangstagen bis heute nachzuvollziehen. Früher beschränkten wir uns auf das Erwärmen von eintönigem Konservenessen, jetzt haben wir uns zu Köchen, die Pfannen, Gewürze und frisch bereiteten Zutaten mitbringen, entwickelt.
Als es dunkel war, ließen wir den Tag in gemütlicher Runde am Lagerfeuer ausklingen.
Ein umwerfender Sonnenuntergang für die gemütliche Abendstimmung.
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Märkische Paddler '89 e.V.