Märkische Paddliklopädie
Das Paddlerlexikon
Der Wortschatz eines Märkischen Paddlers ist für Fremde
manchmal rätselhaft, denn mit der Zeit sind bei unseren vielen
Erlebnissen ganz eigene Begriffe entstanden, die hier in unserem Paddlerlexikon
zu finden sind. Wir haben versucht, sie alle zusammenzutragen und auch
den jeweiligen Wortschöpfer herauszufinden. Ausgiebiges stöbern
lohnt sich schon allein wegen der vielen oftmals lustigen Geschichtchen,
die hinter der Entstehung stehen. Wir wünschen viel Spaß beim
Lesen!
Haben wir ein Wort vergessen oder es falsch erklärt oder erhebt
jemand Urheberrechte? Dann schreib uns eine
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bär [Ahhhbär] (Bootsname)...
entstand durch ein zeitweiliges Phänomen vor Paddeltouren.
Es gab Mitglieder, die bei der nächsten Paddeltour unbedingt
dabei sein wollten. Man solle nur beim nächsten Mal Bescheid sagen. Als
es dann soweit war und die nächste Paddeltour angekündigt wurde, kam
meistens der Satz "Ich würde ja gern mitkommen, ahhhhbär meine
Großmutter feiert ausgerechnet an diesem Wochenende ihren 90-sten Geburtstag
und daher kann ich leider nicht mitkommen." Komisch war nur, wie oft eine Oma
im Jahr Geburtstag haben kann.
lletun ...
ist rückwärts gelesen Nutella. Es ist des Paddlers Lieblingsbrotaufstrich
und wohl das Lebensmittel, das ausnahmslos jeder Paddler mit auf Paddeltouren
bringt. Ersonnen hat sich dieses Wort Sascha S., als er mit Hundeblick und tropfendem
Zahn Ronald F. um den beliebten Brotaufstrich bat.
ngstklammer ...
ist die im Fachjargon bezeichnete
Nasenklammer, die beim Wildwasserpaddeln
immer dann getragen wird, wenn einer
Druckbetankung vorgebeugt werden soll. Beim
Herunterspielen der Wildwasserstrecke der
Oker wäre sie dringend
.
rielle (Bootsname) ...
ist der Zweier bei uns, über dessen Entstehung
wir nur spekulieren können. Fuhren ihn einst zwei besonders hübsche
Meerjungfrauen? Wurde er mit dem berühmten Waschmittel geputzt? Der Paddler,
der diesen Namen erfand, ist bis heute unbekannt und wir brennen darauf, dass
er sich zu erkennen gibt.
ugsburg ... Fuggerstadt am Lech. Austragungsort der
Kanuslalom-Weltmeisterschaften 2003. Uns interessiert hier die künstliche Wildwasserstrecke, die auch
genannt wird. Sie wurde für die Olympiade 1972 gebaut. In der Nähe von Zwickau
steht ein identischer Nachbau und welch ein Wunder, die DDR-Deutschen Kanuten gewannen 1972 mehr Medaillen, als die Bundesdeutschen.
usreden und Standardsprüche ...
- bei Boots- oder Paddeldefekten aller Art: "Das war schon!"
- "Wie weit ist es denn noch?", "noch eine Stunde" bei Autofahrten oder beim Paddeln:
"noch zwei Kurven, dann sind wir da"
- Wenn die Eskimorolle bei Holger G. mal nicht geklappt hat, eine kleine Auswahl: "Ich musste erst
einmal mit den Fischen Adressen tauschen!" oder "Ich habe keinen Grund gefunden, um
mich abzustoßen!"
- "Heiko will noch ein Keks!" sagte Roberto im Bus auf der Heimreise von Bräsinchen. Das Dumme daran war nur, dass
Heiko hinten in seiner Ecke in den schönsten Träumen saß und so ist bei uns die Umschreibung für: "
Ich möchte noch etwas, ich weiß aber nicht, ob ich noch etwas bekomme!" geworden.
aumlimbo ...
ist unsere Version des berühmten Partytanzes Limbo. Hierbei müssen alle Teilnehmer der jeweiligen Paddeltour
in den Rücken gebeugt unter einem Baum "durchtanzen". Dies geschieht,
anders als beim gewöhnlichen Limbo, nicht bei heißen Rhythmen, sondern
bei meist heißen Temperaturen oder hitzigem Mückenbefall. Ebenso
beliebt ist der
Brückenlimbo.
Entstanden ist dieser Tanz unter den Bäumen und Brücken der Alten
Oder. Jörg B. gab dem Tanz den Namen. Oftmals ist mit dem Baum- und Brückenlimbo
auch ein
Bootstuning verbunden.
äumling (Bootsname) ... wir hatten im Dezember 1995 eine Paddeltour auf einem ganz
schmalen Flussarm, bei dem wir die Boote über Wurzeln, die aus dem
Wasser ragten balancieren mussten. Markus B., Roberto K., Matthias K. und
Ines E. waren mit von der Partie.
ankwärmer ... ist der Begriff für eine Person die beim Volleyball oder
ähnlich immer nur auf der Ersatzbank sitzen "darf". Einen Ersatzspieler
dabei zu haben ist ja immer sinnvoll, nur nicht so schön für den Bankwärmer,
weil sich seine sportlichen Aktivitäten zumeist hierauf beschränken.
eachvolleyball ... Ballsportart bei der sich zwei Teams, die
aus zwei Spielern bestehen, den Ball über ein Netz spielen. Mit dem Ziel den Ball, nach
höchstens drei Ballberührungen innerhalb eines Teams, auf dem Boden des gegnerischen Feldes
unterzubringen. Wir spielen meist in
Boossen im
.
H ... meint nicht jenes Kleidungsstück der Frauen, das vor rund 100 Jahren
erfunden wurde. BH heißt bei unseren Volleyballern "Ballholer".
Und jetzt die alles entscheidende Frage: Was ist wohl seine Aufgabe?
ootsnamen ... wir haben fast allen unseren Booten Namen gegeben. Die Entstehung
findet ihr unter den einzelnen Bootsnamen. In unserem Verein gibt es:
Abär,
Arielle,
Bäumling,
Chaosboot,
Dampframme,
Der mit den Wellen tanzt,
Kippy,
Kröte,
Mephisto,
Nikotinchen,
Posty,
Schilfgucker,
Steinbeißer,
Syppits,
Wespe,
und den eher inoffiziellen Bootsnamen
Gendor.
ootstuning ... ist notwendig, wenn es gilt, den
Brücken-
oder
Baumlimbo zu tanzen. Hierbei werden nicht etwa wie beim Autotuning Alu-Felgen
oder ein Sportauspuff angebaut, sondern vielmehr alle auf dem Deck liegenden Packsäcke heruntergenommen
und entweder unter Deck ins Boot gelegt oder über das Hindernis getragen.
Wenn das Tunen vollendet ist, geht's los: Kopf nach hinten, auf den Rücken
legen, Luft anhalten und unter den Baum, das
bzw. die Brücke durchquetschen. Das beste
Tuning hat der vollbracht, dessen Gepäckstücke nicht hängen blieben
und dessen Nase ohne Schramme war.
ooßen ... hier haben wir im Juni 2000 unsere vereinseigenen Beachfelder erbaut.
räsinchen ... Wildwasserübungsstrecke an der
Spree
in der Nähe von Cottbus.
rückenlimbo ... funktioniert wie
Baumlimbo,
nur eben unter Brücken.
rückenspringen ... so mancher Märkischer Paddler lauerte schon mit seinem
Wildwasserboot über der Schulter an der Brücke in
Bräsinchen.
Und bat harmlose, unschuldige und meist völlig ahnungslose Touristen um Hilfe. Der Lohn für den
Paddler: ein tolles Fluggefühl.
Der Lohn für die Touristen: ein inzwischen leider selten gewordenes Seherlebnis und bei genauerem Hinsehen am
Brückengeländer, die Erkenntnis: "Das machen die öfter!" Sind keine Touristen in Sicht, dann
muss man eben dem
mal helfen.
haosboot (Bootsname) ... soll angeblich einen ganz starken Drall nach rechts haben. Komisch
nur, dass die nächste Bootsbesatzung von einem Drall nach links sprach.
Vielleicht ist das ja auch das Chaotische daran. Jedenfalls ist ein Boot mit
einem Drall nach einer Seite, inmitten eines Pulks von Geradeausfahrern, ein reines
Chaosboot!
laudia P. ... unsere
ist uns einen Eintrag wert! Denn ihr haben wir unsere
erste Homepage zu verdanken. Anfänglich als Hausaufgabe gefertigt, verhalf
uns ihre Seite zur Internetpräsenz. Auch wenn ihre Seite als solche durch
diese Version vollkommen ersetzt wurde, vergessen wir nicht den Anfang hiervon. Zur Erinnerung an unsere "alte"
Homepage und nur für dich liebe Claudi dieses Würmchen

.
Danke Claudi.
ampframme (Bootsname) ... ist ein Boot, welches sich auf der oberen Isar in einer 90°
Linkskurve unter einem Baum verkeilt hat. ... weißt du noch Holger G.???
amen ... seit der Saison 1998/99 spielen die Märkischen Paddler bei den Damenteams
im Spielbetrieb von Frankfurt
Volleyball. Das
der Saison 2002/03 belegte den 2. Platz in der Stadtklasse und hat somit nur ganz knapp den Aufstieg in die Stadtliga verpasst.
er mit den Wellen tanzt (Bootsname) ... entstand während der ersten
Schwedentour 2003, wo am ersten und zweiten Paddeltag waren die Wellen riesig waren. Das Paddeln war extrem schwierig,
weil wir nur auf einer Seite paddelten und dennoch fuhren die Boote immer noch nicht geradeaus. :-(( Alle
wünschten sich auf einen kleinen Fluss, statt des langgestreckten Sees, der vor uns lag.
extro ... ist die beliebte, zuckersüße Energiebetankung
aus Traubenzucker, die bei jedem Paddler ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Und viel interessanter:
packst Du die Traubenzuckerbonbons auf dem Wasser aus, entwickelt ein Paddler
erstmal enorme Energien, um ein Bonbon zu bekommen. Ein amüsanter Kreislauf.
icht! "Dicht!!! ... " rief Hardy F. erstmals bei einem Beachturnier
in Berlin Heiko F. zu. Damit ist ein zu dichter Pass ans Netz oder an die Netzkante
beim Beachvolleyball gemeint. Also: nix wie ans Netz wetzen!
ruckbetankung ... unterscheidet sich von der
Nasenbetankung dadurch, dass das
Wasser durch die Strömung im Wildwasser unter hohem Druck durch die Nase in den Kopf schießt.
skimorolle ... ist eine Paddeltechnik, bei der man das Boot mit
Hilfe des Paddels und eines Hüftknicks wieder aufrichtet, ohne dabei das Boot zu verlassen. Die
Eskimorolle zeigt, dass auch die Mathematik ihre Grenzen hat. Denn zwei halbe Eskimorollen, d.h.
zweimal umfallen, ergeben noch keine ganze Eskimorolle, d.h. sich einmal aufgerichtet zu haben.
altpalast ... hat nicht etwa mit der asiatischen Faltkunst Origami zu tun. Obwohl
Kenntnisse hierüber oftmals hilfreich beim Verpacken des Faltpalastes sind.
Es ist schlichtweg die romantischste und aufschneiderischste Bezeichnung für
unser Zelt. Romantisch, weil dieses Wort an sich eine kleine Ode an unser Zelt
ist, dass uns bei Wind und Wetter schützt und unsere süßen Träume
mit seinem Dach schützt. Aufschneiderisch, weil mir wohl keine protzigere
Bezeichnung für einen Haufen Stoff und Stangen einfällt. "Klein,
aber mein".
lucht-Heinz ... ist
Heinz, bei dem der Deckel
nicht fest zugeschraubt ist. Flucht-Heinz kuschelt mit Vorliebe mit seinen unmittelbaren
Nachbar-Lebensmitteln und dem Inneren von
Packsäcken und Provianttaschen
und lässt sich nur schwer davon durch Taschentücher oder Küchenkrepp
entfernen.
örster ... irgendwie kommen wir nur mit der etwas grummeligen
Sorte von Förstern in Kontakt. Das mag daran liegen, dass wir sie mit unserem
Notzelten etwas provozieren, was nicht unsere Absicht ist. Vielleicht sind es aber einfach
nur die Förster, die die Bedeutung ihres Amtes betonen wollen. Bisher sind
wir aber immer im Guten auseinander gegangen. Ein Mal mussten wir nur versprechen,
den Hochsitz nicht fürs Lagerfeuer zu zerlegen, wer macht sich schon
soviel Arbeit, wenn genug trockene Äste herumliegen?? Eigentlich können
die Förster uns gar als Helfer betrachten: wir sammeln alte Äste
vom Boden auf, düngen hier und da den Waldboden und verhalten uns ruhig
und gesittet. Ganz das Gegenteil zu anderen wilden Campern.
rühstücks-Sepp ... nennen wir Sebastian J., alias
"Sepp", weil er morgens besonders zerknautscht beim Frühstück sitzt.
Mann möchte bei dem Anblick meinen, er habe sein Kopfkissen noch im Gesicht.
Erfunden wurde dieser Name auf der Schilftour im Jahre 2000 auf der Alten Oder.
Zugleich folgten Namen wie "Haribo-Sepp" oder "Paddel-Sepp"
ganz nach Belieben und jeweiliger Situation.
rühstückswiese ... ist eine schöne, grüne, möglichst ebene und gemähte Wiese.
Auf der wir uns so nach und nach im Kreis zum Frühstück niederlassen. Wobei jeder etwas mitbringt
und alles auf der Frühstückswiese von allen gegessen werden kann.
endor (Bootsname) ... war mal ein Faltboot, welches die Angewohnheit
hatte immer seine Paddler zu ärgern. Typisch war, dass es immer einen Linksdrall hatte. Bei einer
Linkskurve fuhr das gute Stück aber auf einmal stets nach rechts. Ganz
à la Murphy: es kommt anders, als du es denkst. Analog dann bei Rechtskurven.
Die Lehne hielt immer nur genau für den Momente, wo man sie justierte. Sobald
man es sich gerade gemütlich machen wollte, sprang sie aus der Halterung.
Aus unerfindlichen Gründen waren die Sachen im Boot immer an den Stellen
nass, wo alles darumliegende trocken war.
Daraufhin wurde der Begriff häufig für Unglück bzw. Pech und
alle unmögliche unglücklich aufeinander folgenden Ereignisse verwendet.
Wird öfters noch bei den älteren Paddlern und Ehemaligen gebraucht.
Soweit bekannt ist, wurde das Boot nach nur fünf Jahren Gebrauch als Ersatzteilspender
benutzt und später verkauft.
Dieses Wort geht auf die Wortschöpfungsgabe des Achim L. zurück.
löckchen ... wenn wir Paddler uns alle am Glöckchen treffen, neigen wir
zu leichten Untertreibungen. Das Glöckchen ist unser traditioneller Treffpunkt
an der Friedensglocke im Zentrum von Frankfurt (Oder).
roßer gefährlicher Katarakt ... nachdem Holger G. das
Scheibum rückwärts bezwungen hatte, fühlte sich ein
Übungsleiter des Bayerischen Kanuverbands dazu genötigt uns vor einem großen gefährlichen
Katarakt zu warnen. Das weniger lustige an der Sache war aber, dass wir bei einer Pause uns mal so umgeschaut
hatten und weit über uns eine Brücke sahen. Messerscharf schlossen wir, dass es die Echelsbacher
Brücke sein könnte und somit hatten wir das große gefährliche Katarakt, welches
vor diese Brücke liegt, schon hinter uns. :-) Seitdem wissen unsere Wildwasserpaddler es nicht
so genau einzuschätzen, wenn wir vor ganz gefährlichen Stellen gewarnt werden.
Mal ist wenig Wasser gefährlich zB. Schlitzkatarakt an der Soca in Slowenien, meistens ist viel
Wasser gefährlich z.B. Sanna, die Wasserwucht wird größer, die
Walzen
ziehen stärker, die Strömungsgeschwindigkeit nimmt zu und vieles andere mehr.
Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber leider kann man sich nur unzureichend
anhand von Büchern und Internet über die zu erwartenden Schwierigkeiten informieren.
Der aktuelle Wasserstand hat einen ganz großen Einfluss auf die Schwierigkeit und
dann gibt es auch keine Vergleichsaussagen, das haben wir an der unteren Ötz und Sanna erlebt.
Manchmal führen die Flüsse auch gar kein Wasser mehr, erlebt in Südfrankreich.
ummibärchen ... sind ein Muss für jeden Paddler. In den
regelmäßig eingelegten Pausen auf dem Wasser sollten diese süßen Tierchen nicht
allzu weit weg verstaut werden. Denn in diesen Pausen neigt diese Gelatine-Spezies
gern zu Völkerwanderungen: von einem Boot zum anderen und in diverse Münder. Willst
Du einem Paddler gefallen? Schenke ihm Haribo! Übrigens beginnt beim Aufspüren
von Knistergeräuschen (Tüte öffnen) oftmals auch die Wanderung
einiger Paddler über die Boote hin zu der frisch geöffneten Tüte,
auch mitten auf dem Wasser. Also: lass auf Deinem Boot eine kleine Stelle für
den Fuß dieser süchtigen Paddler frei.
ute Laune Käppi ... ist Dennis W. jeansartige Schirmmütze,
die im Laufe der Jahre und Paddeltouren so gewisse eigene Formen und Farben angenommen hat,
dass sie fast museumsreif ist ... Aber, immerhin legendär.
einz ... ist unser stillstes und flüssigstes, aber keinesfalls
überflüssiges Mitglied. Heinz ist heiß begehrt, rot, wohlschmeckend und hält
sich überwiegend in Flaschen auf, natürlich ist von Ketchup und damit
von einem der Standard-Lebensmittel der Paddler die Rede. Heinz wird allerdings
manchmal auch zu
Flucht-Heinz.
erren ... seit der Saison 1995/96 spielen die Märkischen Paddler
bei den Herrenteams im Spielbetrieb von Frankfurt
Volleyball. Das
der Saison 2002/03 belegte den 5. Platz in der Stadtklasse.
exenritt ... technisch anspruchsvolle Stelle vom Wildwasserabschnitt der
Oker.
Von einigen Leuten bisher nur rückwärts befahren oder mit dem Kopf unter Wasser.
Teststrecke für den guten Sitz des
Wildwasserhelm's. Das
Benutzen der
Angstklammer erfolgt auf eigene Gefahr.
ugo ... so hieß der rote Golf I von Ines E., der sich seine
Autorente bei einer Frau als Besitzerin bestimmt auch ganz anders vorgestellt hat.
gelnasen ... sind das erste Mal aufgetaucht, als Ronalds Block wegen einer
angeblichen Netzberührung vom Schieri abgepfiffen wurde. Er wunderte sich,
wie er das Netz berührt haben soll, wenn er es nicht selber bemerkt hat.
"Ach klar! Ich habe das Netz mit meinen Igelnasen berührt. Sorry. Ist
aber auch verdammt kalt hier in der Halle!" sagte Ronald und sorgte für
längeres Gelächter. Na? Was sind Igelnasen? Kleiner
Tipp: sie sind nur bei Kälte zu sehen und befinden sich oberhalb der
Gürtellinie.
atze Pirrelli ... ist die charmante Umschreibung für eine
vom Auto überfahrene Katze, die sich nun, da sie Katze Pirrelli ist, ganz dicht an den Asphalt kuschelt.
Okay, zugegeben das klingt nicht gerade tierlieb, aber es passiert leider hin
und wieder jedem. Ob mit oder auch ohne diese originelle Wortschöpfung
von Ronald F.
änguru-Sash ... ist der Spitzname von Sascha S., der in unserer
Herrenmannschaft aufgrund seiner Körpergröße Zuspieler ist. Er ist zwar nicht so
groß, wie beispielsweise Heiko F., kann aber dafür genauso hoch und vor
allem energievoll springen. Es ist uns nun klar : Sascha war in seinem letzten
Leben ein Känguru in Australien. Eine andere Erklärung gibt es für
diese Sprünge einfach nicht!
erzeln ... dabei steht das Boot senkrecht im Wasser. Mit einer besonderen Technik
bringt man das Heck oder den Bug unter abströmendes Wasser, verlagert das Körpergewicht, das
Wasser tut sein Übriges und wie von Zauberhand gesteuert macht man eine
oder .
Beim Kerzeln kann man eine
Angstklammer als Utensil empfehlen.
Die
Eskimorolle sollte man auch beherrschen, denn sonst artet es
ganz schön in Arbeit aus, wenn man das Boot nach jeder Runde ausschütten muss, weil man umgefallen ist.
eule Fehling ... ist nicht etwa der Sponsor der Herrenmannschaft.
Auch wenn man das denken mag, wenn man Ronald F. und Heiko F. mit den Rücken zugewandt nebeneinander
stehen sieht. Nein, Fehling 1 und 2 - also Ronald F. und Heiko F. - bilden eine unserer
Vereinsfamilien. Sie verständigen sich oft ganz ohne
Worte und allein durch Blicke ohne auch nur ein Missverständnis, was
allen anderen rätselhaft ist. Da ist auch klar, dass ihr gegenseitiger
Spitzname "Keule" nicht böse gemeint ist, sondern als reine "
Bruderliebe" zu verstehen ist.
ippy (Bootsname) ... der seinen Namen wohl von den spektakulärsten
Varianten des Bootverlassens geerbt hat. Christian B.: "Komisch, ich hab in dem Boot
fünf Tage überlebt und bin immer normal ausgestiegen! Nur mein Gepäck
war aufgrund eines netten Lecks in der Unterseite stets nass, da ich
täglich zehn Zentimeter Tiefgang im Boot hatte." Kippy ist ein so genanntes
GFK-Boot, besteht also aus einer Glas-Faser-Konstruktion. Inzwischen ist Kippy
schon recht alt und wird sehr selten benutzt.
ittners ... bilden unsere größte Vereinsfamilie. Karina K.,
Matthias K., Roberto K. und Felix K. heißen sie und garantieren stets Unternehmungslust,
Ideen, gute Laune, Unterhaltung und Spaß ebenso wie Engagement und Zuverlässigkeit.
Was will man mehr? Roberto K. kann so gut drauf sein und ausgelassen feiern, dass
es schwer fällt zu glauben, dass er nie einen Tropfen Alkohol trinkt. Karina K.
und Felix K. sind eher die ruhigeren Parts, aber nicht minder beliebt. Matthias K. hat
oft seine liebe Heike R. dabei und es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit,
wann Heike R. auch auf dem Papier zu Kittners gehört.
lippenspringen ... vermittelt dasselbe Fluggefühl, wie
Brückenspringen, da in unserer Heimat geeignete
sehr selten sind, müssen wir jede sich bietende Gelegenheit bei Wildwassersommertouren nutzen :-).
reismeister ... sind bei uns Leute, die beim Paddeln leider noch nicht
richtig lenken können und daher auf fünf Meter Streckengewinn dreimal das Ufer berühren z.B.
zweimal links und einmal rechts oder umgekehrt. Manchmal wird auch von einer "Kreuzfahrt"
gesprochen oder "Wie macht man aus 10 km 25 km?"
röte (Bootsname) ... kommt von einer monströsen Kröte,
die eines schönen und vor allem wirklich "tau-frischen" morgen auf einer Paddeltour
unter dem Sitz saß. Da hätte sich Dennis W. fast draufgesetzt. Geschehen
am Schwielochsee bei einer von Dennis W. allerersten selbstorganisierten Paddeltouren.
Das war so um 1996, also schon laaaaaange her.
reuzfahrer ... sind zum einen zwei Paddler in einem Zweier, die mit
ihren Paddeln immer kollidieren und das mit dem synchronen Paddeln noch nicht so ganz mitbekommen
haben. Zum anderen sind es auch Paddler, die ungewollt von einer Uferseite zur
anderen fahren, weil sie das Steuern noch nicht gelernt haben oder einfach
nicht steuern wollen.
umpelbetrüger ... sind Metalltassen mit einem Fassungsvermögen
von 720 ml, das ist eine ganze Flasche Wein, die man mit einem mal hinein schütten kann. Denn ersten
Kumpelbetrüger hat Dennis W. aus Thailand mitgebracht, die Anderen mussten auf Importe vertrauen.
urbel, Kurbel grins ... das kann man nicht beschreiben, dass muss man von
Roberto K. vorgeführt bekommen. Zeitlich ist das zur Märkischen Sommertour zuzuordnen.
utschspiel ... wer kennt es nicht? Das Spiel, bei dem aus Stühlen
symbolisch eine Kutsche mit Königspaar, vier Kutschenrädern, zwei Pferden und dem
Kutscher gebildet wird. Eine Geschichte erzählt dann von einer Kutschfahrt
des Königspaars und während diese verlesen wird, muss der jeweils
genannte Teil der Kutsche bzw. die Person aufstehen und entweder einmal um dem
Stuhl gehen oder ein Gläschen Schnaps trinken. Bei letzterer Variante gab
es in der Vergangenheit oftmals lustige Auswirkungen. Es wird natürlich
nicht verraten, welcher Teil der Kutsche am meisten laufen bzw. trinken muss.
abata ... ist Roberto K.s Lieblingstanz und die beste abendfüllende
und aufwärmende Unterhaltung, die man sich vorstellen kann. Beim Labata wird gemeinsam der unten
stehende Text gesungen, während man sich im Kreis erst an den Händen
fasst, dann an den Ellenbogen, Knien, Knöcheln usw. und im Kreis tanzt.
Das bringt Stimmung und wärmt! Und ist auch gut gegen Regenstimmung.
agnetfelsen ... ist ein ca. drei Meter hoher Fels, auf den das ganze Wasser
des Pianser Kataraktes der Sanna fließt. Daher ist dieser Felsen stark unterspült. Im August 1999 ist
hier ein Diablo untergegangen. Matthias K., Heiko F. und Ronald F. waren bestimmt sehr froh, als Ines E.
kurz hinter dem Magnetfelsen wieder auftauchte. Ihr Paddel fehlt leider immer noch :-(. Und das alles nur,
weil die
Eskimorolle von Ines E. nicht funktioniert hat.
atze ... Spitzname von
.
ephisto (Bootsname) ... unser erster roter Wanderzweier, die
neue Qualität fanden wir teuflisch "gut" daher war der Name Pflicht.
ixed ... beim
Volleyball in der Halle
kann man mit 2 Damen und 4 Herren mixed spielen. In Frankfurt spielt man traditionell mit 3 Damen und
3 Herren in einer Mannschaft. In der Saison 02/03 wurde erstmalig eine Mixed-Staffel durch den
Stadtfachausschuss Volleyball der Stadt Frankfurt (Oder) ausgerichtet. Die Märkischen Paddler
spielten sehr engagiert und landeten auf dem 6. Platz. In dem
spielten die acht erfahrensten Spielerinnen und Spieler.
onsteritis ... ist ein anderes Wort für Durchfall. Monsteritis
wurde bei der Prag - Dresden Paddeltour durch Wasser hervorgerufen,
welches auf der Insel Troja in Prag bei den Pferdeställen besorgt worden
war. Zwei Jahre später war über besagtem Wasserhahn ein Schild angebracht: "Njepitno Woda",
was zu deutsch "kein Trinkwasser" heißt und plötzlich erkannten
wir auch den Grund für diese unerklärliche Monsteritis, die alle Teilnehmer
gleichermaßen befiel.
onsteritis 2 ... Matzes Durchfall, der durch grünes
Frühstücksfleisch auf der Tour Ceske Budejovice - Prag verursacht wurde.
ückenwald ... ist einfach nur ein Wald. Und zwar nicht aus Bäumen,
sondern aus Schwärmen von Mücken. Gut gegen Mücken hilft eigentlich
Paddlerdeo. Aber bei einem richtig schönen Mückenwald
hilft auch das nicht mehr. Wer mal im Spreewald zur Mückenhochsaison war,
weiß warum wir ihn so nennen *bssssss* ... klatsch ... *hab sie*.
asenbetankung ... ist die Flutung der Nase mit Wasser. Es geschieht,
sobald ein Wildwasserpaddler die erste Hälfte der Eskimorolle erfolgreich gemeistert hat und sich
wieder auf dem Weg an die Luft befindet. Ronald F. verwendete dieses Wort zuerst bei seinen ersten
Anfängen als Wildwasserpaddler ab 1999. Abhilfe gegen die Nasenbetankung verschafft die im Handel
erhältliche
Nasenklammer.
asenklammer ... ist ein Folterwerkzeug aus Gummi und Metall, mit dem man
sich die Nase zuquetscht, um eine
Druckbetankung zu verhindern. Die entscheidenden
Nachteile an diesen Dingern bestehen darin, dass sie erst auf der Nase drücken und wenn es drauf ankommt
irgendwo neben der Nase im Wasser schwimmen. :-(
eubrück ... für etliche Jahre war Neubrück das
"Zuhause" unserer Boote. Dort konnten wir die Boote bei einer älteren Frau im Schuppen
lagern. Daher war und ist Neubrück auch häufig unser Start- oder Zielpunkt unserer
Paddeltouren.
ikotinchen (Bootsname) ... wurde nicht etwa einst von einem Nico
und Tinchen gefahren. Nikotinchen ist was für die Raucher unter uns. Und eine kleine Bemerkung
an alle Raucher: wenn es auf dem Wasser qualmt und ein Feuer, also auch eine
Zigarette, glüht, sind wir Paddler stets bemüht zu löschen!
Das kann dann schon einmal bei nassen T-Shirts enden! Also lasst die Glimmstängel
beim Paddeln weitestgehend aus.
otzelten ... auf unseren geplanten Touren lässt es sich
nicht immer so einrichten, dass man auf einem Wasserwanderrastplatz oder einem Zeltplatz übernachten
kann. Daher kommt es manchmal vor, dass wir Notzelten müssen. Unser schönes
Land Brandenburg hat eine gesetzliche Regelung, wonach man anlegen und seine
Zelte aufschlagen kann, wenn man in Not gerät. So z.B. weil man sich verletzt
hat oder dermaßen in der Route verschätzt, dass die Dunkelheit schon
einbricht. Dieses durchaus zuvorkommende Gesetz müssen wir manchmal
nutzen. Wir sind auf diese legale Art des Schwarzzeltens nicht gerade stolz.
Aber mal ehrlich: jeder Mensch findet unsere Aktivitäten in der Natur
toll, wenn er davon hört. Aber unsere Zelte will keiner auf seinem Acker
stehen sehen. Wir hatten leider schon des Öfteren Begegnungen mit diversen
verärgerten Grundstückseigentümern.
Als sie uns aber näher betrachteten und sahen, dass wir keinen Müll
machen, weil wir einen
OMBA d.T. haben und auch keinen Ärger machen, ließen
sie uns immer gewähren. Daher richte ich hiermit an alle, die uns bisher auf ihrem Grundstück
zelten ließen einen großen Dank aus. An die Anderen richten wir die herzliche
Bitte: diesem schönen Beispiel zu folgen!
der ... Wanderfluss, der an unserer Heimatstadt vorbei fließt und
die Grenze nach Polen darstellt.
ker ... Fluss im Harz. Uns interessiert die ca. zwei Kilometer lange
in der Nähe von Goslar.
MBA d.T. ... Ober - Müll - Beauftragter des Tages. Entstanden
auf der Paddeltour auf der Schwarzen Elster. Da wir Paddler die Natur lieben, hört die Liebe
nicht etwa bei dem Müllproblem auf. Auf jeder noch so kurzen Paddeltour
bestimmen wir jeden Tag den OMBA d.T. Dieser muss die Mülltüte, in
der sämtlicher anfallender Müll von uns gesammelt wird, auf seinem
Boot mitnehmen und es bei nächster Gelegenheit (nächster Ort etc.)
entsorgen. Da wir oftmals wild verteilten Müll in der Natur vorfinden,
wünschen wir uns besonders, dass unser OMBA d.T. Schule macht.
Der OMBA
d.T. auf der Schwarzen Elster-Tour kippte übrigens kurz vor dem Ziel um
- wer oder was war Schuld? Natürlich der aufgeladene Müllsack.
acksack ... wasserdichter und stabiler Kunststoffsack. Im Laufe der Zeit
konnte man beobachten, dass die Anzahl der Packsäcke bei unseren Mitgliedern stetig größer
wurde. Sprunghafter Zuwachs war immer während unserer Sommertouren in Tschechien zu verzeichnen. Die
meisten Packsäcke besitzt Dennis W. mit acht Stück. Den kleinsten Paddelsack mit nur 2 Litern
besitzt Ronald F., den größten mit 90 Litern Fassungsvermögen besitzt Matthias K.
addeln ... ist die Fortbewegungsart, bei der man sich mit einem Paddel
in der Hand und einem Boot unter dem Po in Blickrichtung fortbewegt.
addlerdeo ... ist das angenehmste Spray, das sich ein Paddler nur
wünschen kann! Denn es ist Mückenspray und dessen erleichternde Wirkung muss wohl
nicht erst erläutert werden. Durch das Ganzkörpereinsprühen
kamen wir auf dieses Wort. Und: VERGISS NIE DEIN PADDLERDEO !!!!!
addlerdusche ... ist das ersatzweise Frischmachen mit Deodorant.
Auf Paddeltouren muss mangels Badewanne und Duschkabine auf diese Möglichkeit ausgewichen
werden, um geruchsmäßig einigermaßen human zu bleiben und die
anderen nicht zu vertreiben. Nicht zu verwechseln ist die Paddlerdusche mit dem
Paddlerdeo! Je länger eine Paddeltour dauert, umso größer
wird natürlich das Verlangen auf eine Dusche oder Badewanne. Daher ist
die Reihenfolge bei einer Heimkehr von einer Paddeltour stets: Essen und Baden
- notfalls auch gleichzeitig.
addlerspoilerfigur ... ist ein Gummibärchen auf der Bootsspitze.
addlertoast ... "Warte, gleich!", >stöhn!<,
>quetsch!<, >seufz!<, >drück!<, "ahhhhhhhhhhhh! So, jetzt ist
alles bestens verstaut!" So in etwa kann man die Herstellung von Paddlertoast
erläutern. Durch das optimale Packen des Bootes kommt es in ca. 80% der Fälle
dazu, dass das mitgebrachte Brot dermaßen gedrückt und somit
deformiert wird. Es gibt auch eine kleine Faustregel : Je mehr und länger
der Toast verstaut wurde, desto krümeliger wird er. Die letzten zwei/drei
Scheiben werden nicht selten mit dem Löffel gegessen, da sie eher
Müsliqualität haben.
lumsklo ... hat bei uns zwei Bedeutungen: zum einen die sozusagen
Erleichternde, hier können wir die Schwedischen Plumsklos im Dalsland weiterempfehlen. Zum anderen
gibt es auf im Wildwasser die gemeingefährliche Variante des Plumsklos. Hier wird ein annähernd
runder Stein mit einer Menge Wasser umspült und dahinter entsteht ein fast kreisrundes Loch, aus dem man
sich mit den modernen Kurzbooten nur sehr schwer befreien kann. Den Unterschied zu einer wundervollen
Spielwalze erkennt man erst im letzten Augenblick. Daher ist immer Vorsicht geboten.
osty (Bootsname) ... ist wie "
Wespe"
ein Einer und heißt so, weil er soooo schön postgelb ist. Bitte fragt den jeweiligen Insassen
aber nicht nach Briefen, Westpaketen oder den aktuellen Frankierungen!
uffmalitze ... die müsst ihr unbedingt zu jeder Paddeltour
mitbringen, sonst schlaft ihr auf ziemlich hartem Boden. Damit ist wohl klar, was Dennis W.
meinte, als er die beiden Wörter
Schnarchsack und Puffmalitze
erfand. Wobei hierunter vom Sinn auch die Isomatte fallen dürfte. So was schrecklich
Modernes gab es nur "damals" nicht. Da musste man noch Kraft seiner
Wassersuppe, der Lunge soviel Luft entlocken, dass man die Puffmalitze aufpusten
konnte. Vielleicht fiel Dennis W. dieses Wort genau in den Sekunden des Schwindelgefühls
ein, in die man nach kräftigem Aufpusten gerät.
uma ... ist wie auch "
Stinker" die
Bezeichnung für einen oft benutzten Neoprenanzug. Wenn man "einen Puma hat" sollte man daher
nicht nach einem Raubtierkäfig Ausschau halten, sondern diesen eher mit
einer "
Paddlerdusche" bekämpfen. Sich also mit Deo eindieseln
oder schnellstens ins Wasser hüpfen. Man kann natürlich auch die Ruhe
vor den anderen Flüchtenden genießen...
auchen ... wir Paddler haben nichts gegen Raucher, jedenfalls
nichts wirksames. Nein, Spaß beiseite: Ihr könnt euch in unserer Gesellschaft
gern eine "Zigarette" anstecken. Wir Paddler sind nur zu sehr auf unsere
Natur bedacht und es könnte passieren, dass wir bei Ausbruch von kleinsten
Feuerchen sofort löschen. Aus dieser Erfahrung heraus haben viele unserer
Raucher es aufgegeben, auf dem Wasser zu rauchen. Es gab einfach zu oft nasse
T-Shirts und Zigaretten, schade drum.
egenjacke ... ob man sie brauchen wird, weiß man nie so genau,
aber sie ist eines der wichtigsten Dinge, die man mit auf Paddeltour nehmen sollte. Frei
nach Murphys Theorie wird es auch nie regnen, wenn Du sie griffbereit hast.
Es fängt natürlich genau dann an zu regnen, wenn Du die Jacke gaaaaanz
unten und gaaaaaanz weit weg verstaut hast, sodass Du ohne Anlegen gar nicht
und mit Unterbrechung an Land nur in 15 Minuten auspacken kannst, eben nach
Murphys Gesetz.
ollmühle ... ehemalige Wildwasserübungstrecke an der Spree
in der Nähe von Hoyerswerda. Wurde von uns eher zufällig während der Pfingsttour 1998 entdeckt.
Im Jahr 2001 hat man die
zur Energiegewinnung in ein Wasserkraftwerk umgebaut.
öckel ... ist der etwas frustvoll oder plump klingende Begriff
für Paddel, den Achim L. erfand. Folglich fuhr er dann auch nicht wie wir Paddeln, sondern
Röckeln. Achim L. besteht auf die Klarstellung, dass dies nichts mit dem Kleidungsstück
Rock zu tun hat. Röckeln ist schon eher ein Oldie unter den Paddlerwörtern
und wird daher nur noch manchmal von älteren oder ehemaligen Paddlern benutzt.
ash ... ist der Spitzname von
.
cheibum ... Wildwasser III Stelle der
.
Wurde am 23.07.1995 erstmals von Holger G. bezwungen und dann gleich
heldenhaft rückwärts und ohne umzufallen.
chilfgucker (Bootsname) ... ist für alle Landschaftsgenießer und ganz besonders
Schilfbestauner. Oftmals entpuppen sich besonders
Kreuzfahrer als außerordentliche
Naturfreunde und Schilfinteressenten, obwohl dies eher unfreiwillig geschieht.
Schilfgucker können im hohen Grün entweder durch fremdes oder eigenes
Verschulden vor allem bei Lenkunsicherheiten landen.
chlauchboot ... wird bei uns Paddlern nicht gern gesehen, denn
das ist in unserem Sinne ein
,
das sehr dicht und schnurgerade hinter
einem anderen Paddelboot fährt. Es ist dem Windschattenfahren beim Fahrradfahren
ähnlich. Die Verfolger schlauchen sich bei den Voranfahrenden durch und
haben dadurch weniger Kraft aufzuwenden. Da wir ja Paddler und nicht "Schlauchies"
sind und es unfair gegenüber den Voranfahrenden ist, ist es nicht gern
gesehen.
chnarchsack ... anderes Wort für Schlafsack.
chönwetterbrille ... ist eine andere Bezeichnung für
Sonnenbrille.
chönwetterwolke ... ist die ironische Bezeichnung für
eine dunkle Wolke oder Wolkenfront, wo man schon förmlich den Regen riechen kann. Die
extremste Ausführung ist der Cumulonimbus. Erfunden wurde der Begriff
von Dennis W. 1997 auf der Sommertour.
eilsicherung ... ist sehr empfehlenswert bei kleinen, gemeinen
Walzen oder riesigen Monsterwalzen. Dazu stellt sich am besten ein Sportsfreund
ans Ufer mit dem Wurfsack, der wirft einem das Seil im Ernstfall zu und zieht einen dann an Land.
Wenn Seilsicherungen anderer Paddelgruppen zu sehen sind, dann verspricht das nächste
Stück spaßig zu werden. Auf diese Art und Weise haben wir das schiefe Eck auf der
Sanna "entdeckt".
eppel, Sepp ... "Einen Sepp landen" ist unsere Bezeichnung
für besonderes Pech haben. Seht Euch in Eurem Freundeskreis um: ihr kennt sicherlich auch jemanden,
der alles umschmeißt, der öfter mal etwas liegen lässt
oder vergisst, kurzum: der das Glück nicht gerade auf seiner Seite
hat, aber dennoch ein liebenswerter, munterer
ist.
eschel ... Ronald F. wollte Sascha S. rufen, damit dieser
schnell an den Volleyball geht. Dumm nur, dass Sash und Seppel nicht wussten,
wer damit gemeint war??????
hadowsliding ... ist eine Art des Paddelns, bei der man bestrebt
ist so schnell wie möglich wieder in den Schatten zu kommen. In der Sonne wird daher gepaddelt
und sobald Schatten in Sicht ist, lässt man sich treiben/dahingleiten.
Der Schatten dient der Erholungsphase. Entstanden bei einer der heißen
Sommertouren.
kilager ... Märkische Paddler haben ihren Spaß mit allen
Aggregatszuständen des Wassers. :-) Das erste Skilager wurde mit 5 Teilnehmern vom 13.02. bis zum
20.02.1993 in Spindleruv Mlyn durchgeführt. Die meisten Skilager führten wir in Benecko durch.
Dort wohnten wir dann im
,
einem der ältesten Häuser von Benecko, ganz in der
Nähe vom Hotel Kubat und den Skiliften.
Unser vorerst letztes Skilager fand vom 02.02. bis zum 09.02.2001 mit 20 Teilnehmern in Benecko statt.
onnenbrille ... "ist gut gegen Regen", sagen die
Märkischen Paddler und tragen dieses abgedunkelte Nasenfahrrad, sobald es anfängt
zu regnen. Das vertreibt den Regen, ganz sicher! Das haben wir schon so oft beobachtet:
Der Regen hörte stets irgendwann auf, nur wegen der Sonnenbrille. Bei
schönem Wetter ist das Tragen der Sonnenbrille bei uns strengstens untersagt.
paghetti a la Hardy ... wurden von Hardy F. während des
Skilagers 1994 in Benecko zubereitet. Mit ganz großem Hunger kamen wir alle
im Haus an. Hardy F. wollte die Spaghettis kochen, jedoch waren im Topf entweder zu viele Spaghetti auf die
Menge Wasser oder wenn man davon ausgeht, dass ganz viele Spaghetti gekocht werden sollen, dann
wäre ein größerer Topf mit mehr Wasser richtig gewesen. So waren die Spaghetti
nicht gar, sehr klebrig und unten angebrannt.
Gegessen wurden sie dennoch und sie quollen dann noch im Bauch auf. Wenn es jetzt Spaghettis bei
uns gibt, dann fragt immer mindestens einer ängstlich: "ob es nicht vielleicht wieder
Spaghetti a la Hardy sind".
pree ... der Fluss auf dem wir am meisten und liebsten rumschippern.
Er hat einfach alles, schmale kurvenreiche Abschnitte genauso, wie unsere Wildwasserübungsstrecke. :-)
pree-Ungeheuer ... es lebt, wie sein Name schon sagt in der Spree
und seinen Seitenarmen. Manche halten es, ähnlich wie Nessie von Loch Ness,
für ein erdachtes Fabelwesen. Jedoch haben schon so manche Paddler sehr
enge Berührung mit ihm gehabt. Hin und wieder ergötzt es sich daran,
hilflose Paddler am Boot zu packen und umzukippen. All jene Gekenterten haben
es bereits kennen gelernt, was beweist, dass es kein Mythos ist.
Damit es uns wohlgesonnen bleibt "opfern" wir ihm ab und zu mal eine
Brille, ein Handy, Sandalen oder andere wichtige Utensilien. Es soll dem Spree-Ungeheuer
ja nicht schlecht gehen. Da draußen gibt es noch mehr: das Sazawa-Ungeheuer, das
Oker-Ungeheuer, das Salza-Ungeheuer, ... die Kette ist endlos!
tandardantworten ... auf die Fragen: "Wie lange fahren wir
noch?" - "eine Stunde!"
"Wie weit ist es noch?" - "noch zwei Kurven!"
teinbeißer (Bootsname) ... ist Markus B. gewidmet, der im Tommywehr bei
Cottbus frontal auf einen Stein geknallt ist. Die Wucht war dabei so groß,
dass er an der Fußstütze nach vorn vorbei gerutscht ist und mit seinem
Bauch vorn an die Einstiegsluke stieß. Aua!
tinker ... ist der von unseren Wildwasserpaddlern benutzte Neoprenanzug. Und wie
so oft gilt auch hier: je öfter, umso extremer. Jeder, der sich einmal
in die Nähe eines Stinkers begeben hat oder ihn gar anhatte, wird wissen
wovon wir sprechen. Im Übrigen haben es einige Wildwasserpaddler bereits
oft genug getestet: der Geruch verschwindet auch nicht nach tagelangem Lüften
vor der Haustür. Aber es hält die Nachbarn fern. Und vor Diebstahl
ist es auch geschützt, denn mal ehrlich, wer will so was klauen??? Neben
"Stinker" verwenden wir auch den Begriff "
Puma" und sagen,
dass man "einen ganz schönen Puma hat".
trapse ... Gummischnüre mit Haken an beiden Enden. Damit
kann man die
Packsäcke gut auf dem Deck der Boote befestigen.
urfen ... man sitzt mit seinem Boot im Wellental einer
Walze oder stehenden
.
Das an einem vorbei rauschende Wasser sorgt für den Kick, denn es ist toll, wenn man so ein
Geschwindigkeitsgefühl hat.
und das Beherrschen der
Eskimorolle
sind die Voraussetzungen für diesen Spaß.
yppits (Bootsname) ... heißt rückwärts gelesen "Stippys". Erfunden
wurde der Name von dem ehrwürdigen, hochgewachsenen, ehemaligen Mitglied
Stephan Z., der diesen Spitznamen einstinne hatte. Als Stippy seine Rückwärtssprech-Phase
hatte, war Stippys Boot schnell ein Name gegeben.
raumschaukel (Bootsname) ... entstanden durch Alexandra V. und Angela G.,
die sich während einer Pause schaukelnd über die Spree treiben ließen.
berlebenskekse ... ist ein weiteres Lebensmittel, das bei keiner
Unternehmung fehlen darf. Unter allen Keksen ist wohl der handelsübliche Doppelkeks,
der auch Prinzenrolle genannt wird, der schmackhafteste, nahrhafteste, krümelärmste
und wasserverträglichste Keks, den man sich als Paddler denken kann. Da
er so unverzichtbar ist, bekam er den Namen Überlebenskeks. Denn: Ohne,
das überleben wir nicht!!!! Ich frage mich gerade, ob wir nicht einen
Werbevertrag mit kostenloser Belieferung anstreben sollten?! ;-)
erpflegung ... im
Skilager haben wir uns z.B. von
,
die optisch eher nach Bratkartoffeln aussahen, oder Feuerspeiquark, der zwar immer noch
weiß aussah, aber ziemlich scharf war oder Suse's Obstsalat, immer sehr lecker,
oder Suses "gekochten" Eiern ernährt. Was immer gut funktioniert hat, war das Erwärmen
von Fertigsuppen. ;-) Ein weiterer Renner waren bereits vorgeschälte Apfelsinen.
Unvergesslich auf jeden Fall "
Spaghetti a la Hardy".
Für jemanden, der gar nicht satt geworden ist, gab es die Süßigkeiten von zu Hause
oder die preiswerte und schmackhafte tschechische Küche.
olleyball ... eine bei den Märkischen Paddlern sehr beliebte
Ballsportart, bei der sechs Personen dafür sorgen wollen, dass der Ball im gegnerischen Feld den
Boden berührt und nicht im Eigenen. Ein Netz in der Mitte soll dafür sorgen, dass sich die beiden
Mannschaften nicht gegenseitig behindern. Das mit dem Netz ist wichtig, denn bei einer Präsentation
schloss eine Besucherin messerscharf nach einem Blick auf ein Foto mit Netz: "und Handball spielen sie
auch!"
Wird von unserem
Damen-,
Mixed-
und
Herrenteam vorwiegend in Sporthallen gespielt.
alze ... entsteht, wenn in einem Wildbach das Wasser über einen Stein
strömt und sich ein Wasserkreislauf bildet, der Gegenstände an dieser Stelle festhält.
Besonders unangenehme Walzen entstehen an Wehren, wir konnten auf der Spree beobachten, wie eine Walze
einen Holzsteg zwei mal drei Meter in wenigen Minuten zerlegt hat. Deshalb unsere Schlussfolgerung:
Hände weg von Wehren, die machen nicht wirklich Spaß und sind äußerst gefährlich.
An der
Rollmühle gab es zwei Walzen, die eine im Hauptstrom, die einen ganz
hervorragend festgehalten und
hat und die
neben dem Hauptstrom, an der man das Verlassen einer
Walze gut üben konnte. Jens B. war total glücklich, als er am 19.07.1998 in dieser Walze saß.
Die Sorge, wie man da wohl rein kommt hatte ihn vergessen lassen, dass das Verlassen der Walze das eigentliche
Problem darstellt. Was er dann auch nach ca. 20 Minuten
musste.
aschmaschine ... bezeichnet eine große
Walze,
in der man wunderbar
surfen und
kerzeln kann.
Ab und an gibt es Walzen, die Pinbälle besonders attraktiv finden. Und diese sozusagen
vernaschen, d.h. den Paddler aus dem Boot schüttelt und das Boot bleibt allein in der Walze
hängen.
sind oft hinterhältig und gemein, gesehen auf der Soca in Slowenien.
Auf jeden Fall wird man in der Waschmaschine so richtig durchgeschüttelt und nass gemacht.
Deshalb empfehlen wir dem ängstlichen Paddler eine
Angstklammer
und
Seilsicherung.
asserschutzpolizei ... mit unseren "grünen
Wassermännchen" von der Wasserschutzpolizei hatten wir schon die facettenreichsten
Begegnungen. Angefangen von den weniger schönen Abenden, wo wir Notzelten mussten,
über heiklere Situationen, wo Roberto unbedingt von der Brücke in
Beeskow springen musste und wir ihn als Bekannten verleugneten, bis hin
zu angenehmen Situationen, wo sich herzlichst gegrüßt, gewinkt und
angelacht wurde oder wo Motorbooteigner von einem Paddelrastplatz vertrieben
wurden, weil dieser nicht für sie, sondern allein für Wasserwanderer
vorgesehen waren.
edeln ... bezeichnet die sportlich,
Bewegungen, mit denen wir uns mit
an den Füssen vorwiegend während unserer
Skilager
talwärts
.
elle ... ist der Spitzname von
W.
espe (Bootsname) ... ist ein Wandereiner und soooo schön
gelb, ihm fehlen eigentlich nur noch die schwarzen Querstreifen.
ildwasserhelm ... gefährliches Utensil eines Wildwasserpaddlers,
weil es leichtsinnigerweise den Schwerpunkt erhöht. Nein im Ernst, der Wildwasserhelm ist ein wichtiger
Bestandteil der Sicherheitsausrüstung eines Wildwasserpaddlers. Roberto K. hat es schmerzhaft an seinem
Kopf gespürt als er den
Hexenritt mit dem Kopf unter Wasser
runtergepoltert ist.
ildwasserpaddeln ... hierbei verlässt man mit seinem Boot die
horizontale Lage und wechselt in die Vertikale. Manchmal hat das Boot kurzfristig gar keinen Kontakt zum Wasser.
wei-Herings-Variante ... ist nicht etwa eine neue Diät aus
"Bild der Frau", bei der Frau täglich nur zwei Heringe verdrücken darf.
Die Zwei-Herings-Variante wird von allen privilegierten
Faltpalastbauern
angewandt, die ein bisschen mehr Geld in den Kauf ihres Zeltes investiert
haben und einen Luxusfaltpalast erworben haben.
Sie können ihr Zelt allein mit zwei Heringen
aufbauen. Es geht schnell und senkt das Risiko, beim Abbau einen Hering im Gras
zu verlieren, zwei Heringe zählen sich leichter als neun ... oder waren es
zehn? M..t!
Märkische Paddler '89 e.V.