Pfingsttour 02.06.-05.06.2006
Wernsdorf-Storkow-Teil 3
Anreise - 03.06.2006 - 04.06.2006 - 05.06.2006
Unser Fotografenboot.
A m nächsten Morgen freuten wir uns alle, dass es nicht regnete und sogar recht freundlich aussah. Wieder auf dem Wasser kamen ein paar Sonnenstrahlen durch und unsere Fotografen nutzten sogleich die Gunst der Stunde, um den durch den Regen bedingten "Fotostau" aufzulösen und wie wild alles zu knipsen
Gladys und Dennis paddeln.
N achdem der große und gottseidank auch relativ wellenfreie Dolgensee überquert war, fand sich am Ufer eine nette Stelle für eine Mittagspause mit Fernsehunterhaltung. Bei einer Mischung aus "Versteckte Kamera" und "Telekolleg Physik" wurden wir Zeuge des Versuches, wie eine Gruppe junger Leute Alkohol auf die verschiedenste Art auf und im Wasser transportierten.
Paddler, die ihr Gepäck hinter sich herziehen. Wir beobachten ganz unauffällig das Geschehen.
O b drei 1-Literflaschen an einer Boje hängend oder auf einem kleinen Wakeboard festgeschnallt oder einfach als schwimmendes Bierfaß, alle Versuche waren unterhaltsam aber erfolglos.
Wieder auf der Dahme paddelten wir inzwischen an recht ansehlichen Wassergrundstückchen mit manchmal weniger, aber meist mehr gepflegten Häuschen vorbei. Kurz über den Langen See hinter Prieros erwartete uns schon der weitaus größere Wolziger See. Auch hier hatten wir "Wellenglück", da der Wind und die Wellen von achtern kamen.
Der Rastplatz in Wolzig war für eine Beachparty vorbereitet.
J e näher wir unserem Tagesziel, dem Wasserwanderrastplatz in Wolzig, kamen umso größer wurde der weiße Punkt am Ufer. Dieser Punkt stellte sich als Festzelt nebst Wasserbrücke und weiteren Hinguckern heraus. Da hier eine wirklich große Feier starten sollte, verwies man uns auf eine öffentliche Badestelle, auf der man auch Zelten könne. Nach einigem Suchen schlugen wir unsere Zelte auf einer Wiese auf, schälten schon unser Abendessen und feuerten fleißig den Einweggrill an. Genau 30 Minuten zu spät verscheuchte uns dann der Nachbar und Aufpasser des Grundstückseigentümers, dessen Eigen wir besiedelten. Die letztlich einzige Bedingung für ein Bleiben wäre Verzicht auf Feuer gewesen.
Blick auf den Wolziger See. Tobias und Carina Hier hatten wir noch ein kleines Lagerfeuer.
E twa 10 Minuten Fuß- oder Wasserweg sowie eine schöne Feuerstelle mußten nicht lange frohlocken. Das in unserer Paddlergeschichte erst zweite Verscheuchen führte kurzerhand zum Umzug an die neue Zeltstelle und die echte Badewiese. Hier genossen wir Ausblick, Abendbrot, den Besuch von Carina und Tobias und wärmten uns schön am Feuer. Doch auch hier stand uns die dritte Ablehnung an einem Tag bevor, als ein uns nicht weiter vorgestellter Mann von seinem Hausrecht und dem angeblichen Naturschutzgebiet Gebrauch machen wollte. Wir verhandelten mit ihm eine Übernachtung und büßten dabei das Feuer als Pfand ein. Nach einem genauen Blick in die Wasserwanderkarte bezweifelten wir zwar, dass wir in einem Naturschutzgebiet seien, blieben aber artig feuer- und stressfrei.
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Märkische Paddler '89 e.V.