Sommertour 02.08.-10.08.2003
Bengtsfors-Ed (Dalsland Schweden)-Teil 2
Anreise - 04.08.2003 - 05.08.2003 - 06.08.2003 - 07.08.2003 - 08.08.2003 - Heimreise
offene Holzhütte und umrandete Feuerestelle
A m Morgen des 04.08. fühlten wir uns auf dieser Insel bei warmer Sonne und schönen Wetter wie Robinson Crusoe. Die schwedischen Zeltplätze stellten sich bei Tageslicht als reiner "Paddlerluxus" heraus. Hatte jeder Zeltplatz doch ein sauberes "Plumpsklo-Häuschen", eine mit Sitzgelegenheiten umrandete Feuerstelle, bereitgestelltes Holz und manchmal sogar kleine offene Holzhütten als Schlafplatz.
ein Herzhaus
Roberto ist wach? Frühstück bei Kittner's Felix und Lutz beim Einsteigen Dennis schnürt den Schlafsack
N ach dem Frühstück ging es rasch ans Zelte abbauen und zusammenpacken. Die zweite Etappe und damit der erste vollständig durchgepaddelte Tag wollte angegangen werden. Schon nach den ersten Minuten merkten wir, dass es ein harter Tag werden würde. Der Wind wehte mit ca. 4 Beaufort und peitschte viele kleine und große Wellen auf den See Lelang. Wie sich im nachhinein herausstellte, hatte jedes Boot einen Linksdrall und jeder von uns bekam links einen Gummiarm, der gegen den Linksdrall ankämpfte und einen fast unterforderten rechten Arm. Die in Schweden geltende Schwimmwestenpflicht war allen gelegen, denn die Westen schützten vor allem die Vorderleute vor dem ständigen Spritzwasser.
Lutz schöpft Wasser aus dem Boot Le Lang in Richtung Norden und weiter geht es
M ittags stärkten wir uns mit einer Wassermelone von Dennis und den ersten mitgebrachten Konserven. Auch nach diesem Kräftetanken, merkte man die unterschiedlich starken Bootsbesatzungen. So fand sich Ines und Mattis schnell mit der Funktion als Schlussleuchte ab und Heike, Matze, Astrid, Roberto, Felix, Lutz, Carina und Tobias waren fern am Horizont zu sehen. Glücklicherweise mussten wir bei dem Spritzwasser nicht frieren, sondern wurden regelrecht von der Sonne gebraten. Der zuerst angesteuerte Zeltplatz war leider schon von einer größeren Gruppe besetzt, die uns somit zwang weiterzufahren. Eine optisch gesehen kurze, moralisch betrachtet laaaaaaange Kurve weiter fanden wir einen schönen Zeltplatz an einer Art Vorsprung oder Kap. Dieser Abend war durch den anstrengenden Tag wieder recht kurz, weil alle nach dem Essen und einem genüsslichen Sonnenuntergang schnell K.O. ins Bett fielen.
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Märkische Paddler '89 e.V.