Sommertour 23.07.-01.08.2004
Rud-Tibro (Schweden)-Teil 5 (Teufelstag)
Anreise - 24.07.2004 - 25.07.2004 - 26.07.2004 - 27.07.2004 - 28.07.2004 - 29.07.2004 - 30.07.2004 - Heimreise
N achdem wir bis 10.00 Uhr ausgeschlafen und wieder unsere üblichen 2 - 2 1/2 Stunden zum Frühstücken und Boote beladen voll ausgenutzt hatten, legten wir mittags ab um unserem Unglück entgegen zu schippern.
Heiko F., Ronald F., Christine H. und Janina F. beim Frühstück Heike R., Matthias K., Toni M. und Steffen Z. beim Frühstück
Christine H., Steffen Z. und Ronald F. beim Einpacken nach dem Schauer
W ass dies ein Teufelstag werden sollte, hätten wir schon beim Einsteigen in die Boote an dem plötzlich einsetzenden heftigen Regen bemerken sollen. Wir brachten also den Rest des Sees hinter uns und mit der Zeit hatte sich unsere Stimmung den Wetterbedingungen angepasst. Bei der nächsten Umtragestelle hörte der Regen auf und wir kamen endlich auf den Fluss Tidan.
W as wir da noch nicht wussten, war, dass dieser durch ständigen Regen in der letzten Woche Hochwasser führte und somit einige tückische Stellen in sich barg. Die erste Erfahrung damit machten Claudia und Heike, die sich, in ihrer Liebe zur Natur, auch gleich einem ins Wasser reichenden Baum näherten und von diesem nicht mehr losgelassen wurden. Nach einer längeren Rettungsaktion gab sie der Baum wieder frei und es konnte weitergehen. Jedoch schien das dem Frauenzweier noch nicht genug gewesen zu sein, denn das nächste Gebüsch war ihres. Das brachte sie endgültig zum Kentern. Glücklicherweise war das Wasser nicht tief, so dass sie das Boot gleich wieder umdrehen und auf Hilfe warten konnten.
Wäschetrocknen auf der Brücke an der das Wildwasser begann
C irca eine Stunde später, nachdem wir schwimmende Latschen gerettet hatten und das Boot ausgeschöpft worden war, erreichten wir die nächste Umtragestelle. Hier verkürzten Heiko und Matthias die Zeit des Umtragens, indem sie mit ihren Booten die Wildwasserstellen durchfuhren. Da es eine mindestens 1,3 km lange Strecke war und die Sonne zum Vorschein kam, konnten die nassen Sachen des Unglückszweiers auf einer Brücke ausgebreitet und getrocknet werden.
Schrubbelwasser unterhalb der Brücke Wellen und Walzen am Ende der Wildwasserstrecke Boote auf dem Landtransport
E s konnte also nur noch besser werden! Oder auch noch schlimmer kommen... . Einige Zeit später, als sogar Claudia und Heike wieder lachen konnten, passierten wir wieder einen Baum, der quer über dem Wasser lag. Als sich Steffen im Einer aufmachte unter diesem durchzufahren, blieb er prompt mit dem Bootsende im Baum hängen und die Strömung erledigte den Rest. Steffen klammerte sich also im Baum fest, während das umgekippte Boot und das Paddel weitertrieben, jedoch von Toni und Matthias abgefangen werden konnten.
Beim Trocknen der Sachen und des Schlafsackes von Steffen Z.
A lle nicht in einem Packsack verstauten Sachen waren dementsprechend nass und davon gab es viele. So standen am Abend alle elf Teilnehmer der diesjährigen Sommertour um das (zu unserem Pech) sehr kleine Feuer herum, jeder mit einem nassen Kleidungstück ö.ä. bewaffnet, um alles wieder einigermaßen trocken zu bekommen.
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