Tipps für Anfänger
Kanu, Kanadier, Kajak ... was ist was?
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Neben unseren blauen Kajaks schlummert ein Kanadier aus Aluminium.
K anu ist der Oberbegriff für alle Bootsarten, in denen man paddeln kann. Viele Leute verwenden die Bezeichnung Kanu und meinen damit aber schon den Bootstyp Kanadier. In einem Kanadier sitzt man auf einer Art Bank und paddelt mit einem Stechpaddel wechselseitig, also ein paar Mal auf einer Seite und dann auf der anderen.
Unser Schlauchboot auf dem Wergensee.
E in Stechpaddel ist ein recht kurzes Paddel, das nur auf einer Seite ein Blatt hat. Sie werden auch beim Rafting mit Schlauchbooten eingesetzt.
Unser Schlauchboot in Bräsinchen im Einsatz.
K ajaks sind kleinere, flachere Boote. Im allgemeinen Sprachgebrauch sagen viele Leute Paddelboot und haben damit ein Kajak vor Augen. Im Kajak sitzt man näher an der Wasseroberfläche als im Kanadier. Gepaddelt wird mit einem Doppelpaddel, das fast doppelt so lang wie ein Stechpaddel ist und an jedem Ende ein Blatt hat. Die Blätter sind etwas verdreht, sodass beim Paddeln weniger Windwiderstand besteht.
Kajaks sind flacher und geschlossener als Kanadier.
Ronald F. und Janina F. im Kajak in Schweden 2004.
W ir Märkische Paddler bevorzugen für unsere Wandertouren Kajaks, denn sie sind etwas kleiner und damit sowohl an Land als auch auf dem Wasser leichter zu handhaben. Auch wenn sie kippliger und kleiner sind, bieten uns die Kajaks vor allem durch die Spritzverdecks mehr Komfort gegen Nässe und Kälte. Denn die Spritzverdecks werden wie ein Röckchen angezogen und am Süllrand rund um die Einstiegsluke befestigt, sodass kaum Wasser oder kalter Wind ins Boot kommt.
Ronald im wesentlich kleineren und kürzeren Wildwasserboot.
U nsere Wildwasserpaddler nehmen für ihr Toben in Wildwasserbächen, das so genannte Wildwasserrodeo, Wildwasserkajaks. Diese sind weitaus kürzer, kleiner und wendiger als Wanderkajaks.
Heike und Matthias sind mit ihren Spritzverdecks vor Wasserspritzern geschützt.
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Märkische Paddler '89 e.V.