eilnehmer:
Christine H., Christian B., Dennis W., Heiko F. und Steffen Z.
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ie Sommertour 2005 führte die Märkischen Paddler vom 13.-20. August ins Nachbarland Polen. Man hatte dort eine knapp
120 km lange Route auf der Obra (Ober) auserkoren. Bewaffnet mit einer gut 13 Jahre alten Karte und einem 9 Jahre alten Reisebericht
stürzten sich 5 tatendurstige Paddler in ihr Abenteuer.
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eplant war das Treffen der Paddelwütigen für 9.00 Uhr am "Glöckchen" in Frankfurt (Oder). Danach wollte man zur
Garage, die notwendigen Utensilien zusammenpacken, um anschließend die Reise nach Osten anzutreten. Doch wie immer kam alles anders.
Ines und Dennis haben in einem Anflug von Frühaufstehertum sich entschlossen, bereits fertig "gesattelt" am "Glöckchen"
zu erscheinen. Das heißt, sowohl die Boote und Ausrüstung, als auch das Gepäck von Dennis und größtenteils auch
von Christian waren schon an Bord. Größtenteils aber auch nur....
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as Allerheiligste von Christian fehlte noch: seine 80(!) cm breite Isomatte mitsamt Schlafsack genossen noch immer die Morgensonne in Dennis'
Privatfahrzeug. Tja, somit ließ sich ein kleiner Umweg über den Parkplatz des Wagens nicht vermeiden und der erste Gag des Tages
war auch gelungen.
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ohlan, gut gelaunt und voller Elan brachen wir auf zu neuen Horizonten, wurden jedoch durch den Stau vor der Grenze kurzzeitig demotiviert.
Doch dieser Stau löste sich in Windeseile auf und so waren wir unterwegs im Land der "durchgestrichenen L's" und weiterer
unzähliger Konsonantenhäufungen. Und genau das angesprochene Problem sollte uns wenige Kilometer hinter der Grenze schon das erste
Mal auf die Füße fallen. Aufgrund unaussprechlicher Ortsnamen sowie Straßenbeschilderungen wurde kurz hinter Swiecko in einem
Turbo-Brainstorming die ideale Fahrstrecke abgesteckt. Aber ganz durch war das Thema trotzdem noch nicht. Auch der weitere Weg gab noch das ein
oder andere Mal Anlass, wild durcheinander gestikulierenden Bei- und Mitfahrern sein Interesse zu schenken.
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o gegen 14.00 Uhr gelang es dann doch tatsächlich die Boote zu Wasser zu lassen und uns auf die ersten geplanten 15 km zu stürzen.
Jedoch hatten wir mit soviel Widerstand der Natur gar nicht gerechnet. Meere, ach was sag ich, Wälder von Entengrütze und allerlei
anderem Unterwassergestrüpp warfen sich unseren Booten entgegen, verbissen sich in den Flanken und beraubten uns so stellenweise jeglicher
Mobilität. Wenn man versuchte sich mit seinem Paddel der Situation zu erwehren wurde auch dieses alsbald belagert und umgarnt vom ungetümen
Grün. Nie zuvor hatten die Paddler das Gefühl, ähnlich einem Rollstuhlfahrer in knöcheltiefem Schlamm, zu sein. Nur unter
Aufbringung aller (noch frischen) Kräfte gelang ihnen die Befreiung aus den Armen Neptuns Lakaien.
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m 18.00 Uhr etwa erreichten sie, nach einem kurzen, aber rein regentaktisch, äußerst wertvollen Abstecher in die Seitenbucht eines Sees ihr
Etappenziel, den Jeziero Zbaszynskie (Bentschener See).
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ach gemeinsamen Grillen wurde gegen 22.00 Uhr dann in Richtung der Schlafsäcke ausgeschwärmt, jedoch nicht ohne vorher noch in den Genuss
der Beobachtung zweier jugendlicher Polen in ihrem Versuch einen Baumstamm mittels Abschleppseil und Golf I aus dem Wald zu ziehen gekommen zu sein.
Sehr amüsant wie weit Baumstümpfe doch springen können.
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Märkische Paddler '89 e.V.