Sommertour 13.08.-20.08.2005
Kopnitz-Schwerin an der Warthe (Polen)-Teil 8
Anreise - 14.08.2005 - 15.08.2005 - 16.08.2005 - 17.08.2005 - 18.08.2005 - 19.08.2005 - Heimreise
D ies sollte also der letzte Tag dieser spektakulären und doch sehr erholsamen Tour werden. Nun denn! Um diesen Tag auch ja nicht zu spät anzutreten kümmerte sich abermals der Dennis um das Wecken seiner Recken. Des Feuers Restglut wurde genutzt um es erneut zu entfachen und um es herum das Frühstück einzunehmen. Anschließend wurde auch hier wieder die Möglichkeit zur Müllkomprimierung genutzt, wussten wir doch um jedes Gramm Erleichterung und die Konsequenzen die es im Kampf gegen den Fluss haben könnte.
Christian B. beläd das Boot nach wie vor sehr sorgfältig.
Christian B. und Dennis W. überpaddeln einen Baumstamm.
F risch gestärkt und die Heimat im Blick ging es gegen 12.30 Uhr auf die Schlussetappe der "Tour de Polonia". Auch an diesem Tage mussten wieder etliche Hindernisse über-, Barrieren unter- und Inseln umwunden werden. Und doch hatte ein jeder seinen unverhohlenen Spaß daran.
D och irgendwie schien sich diese Etappe doch mächtig zu strecken. Immer wieder wurde die Karte gewälzt um sicherzustellen, dass das Ziel auch wirklich hinter der nächsten Kurve käme. Auf einer Brücke dann die erleichternde Botschaft: "Richtiger Weg! Nicht mehr weit!" Daraufhin wurde von Dennis ein elektronischer Bote ausgesandt, unsere Ankunft zu vermelden. Und wie bestellt, erwartete uns hinter der Brücke von Skwierzyna (Schwerin an der Warthe) pünktlich um 16.10 Uhr das freundliche Klicken von Ines' Kamera. Kurz zuvor war der Frankfurt-Polen-Shuttle-Express trotz Baustellenblockade an der abgemachten Stelle angekommen.
Dennis W. und Christian B. sind gleich am Ziel angekommen. Nur noch wenige Meter für Christine H. und Heiko F. Steffen Z. ist gleich im Ziel.
B eim Aus- und Aufladen der Boote konnte es einigen nun gar nicht mehr schnell genug gehen. Bis der letzte im Bus saß verging nicht viel mehr als eine Stunde. Allerdings wollte man vor der entgültigen Heimreisen noch ein wenig historischen Abenteuerurlaub erleben. Unsere Karte hatte uns mit der Information versorgt, dass ganz in der Nähe noch einige Weltkriegsbunker zu begutachten seien. Nach diesen war man dann auch bald auf der Suche. Doch alles was man nach einem kurzen Ausflug in die Natur noch entdeckte waren einige Brocken eingestürzten Betons, der trotz des hohen Alters noch recht stabil schienen. Es war wohl ein wenig nachgeholfen worden bei der Vernichtung der unterirdischen Gebilde. Um diese Erfahrung reicher traten wir gegen 17.30 Uhr dann die wirkliche Heimreise an.
A lles in allem, muss man sagen, war es eine sehr gelungene Tour mit vielen Launen aber auch Überraschungen der Flora und Fauna. Wer das Abenteuer sucht und ein wenig mehr Herausforderung, als über stille und hindernislose Gewässer zu schippern, für den ist diese Tour eventuell genau das Richtige. Viel Spaß beim Ausprobieren.
D iesen Bericht hat Christian B. für uns geschrieben.
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Märkische Paddler '89 e.V.