
aut tags
zuvor eingeholter Information sollte hinter der vierten Brücke in der Stadt (eine breite Autobrücke) eine gute Anlegestelle
sein. Gespannt zählte man also die Brücken durch. Eisenbahnbrücke, Autobrücke, Fußgängerbrücke,
Ortsende! Irgendwas war also schiefgelaufen. Darum kehrt Marsch und zurück zu der netten Stelle, die wir bereits passiert,
jedoch auf bessere Info berufend links liegen lassen hatten. An dieser Stelle, die speziell für Wasserwanderer gemacht schien,
kamen wir einmal mehr in den Genuss einer polnischen Kuriosität: Ein Anstreicher sollte einen gut 10-15 m langen Steg mit Beize
o.ä. konservieren. Die ersten 2 m des Stegs waren auch vorbildlich gestrichen. Dann jedoch muss ihm aufgefallen sein, dass sein
Eimerchen wohl nicht ganz reichen würde für den gesamten Steg, woraufhin er jede Planke nur noch mit einem einfachen Strich
versah, Ränder und Kanten schienen nun egal. Es entstand ein durchaus nett anzusehendes Zebra- oder Tigermuster, welches jedoch,
weil er ja anfangs so gründlich gearbeitet hat, nicht ganz bis zum Ufer heranreichte, sondern die letzten Meter völlig unberührt
ließen. Seine Arbeit so einigermaßen verrichtet habend ging der gute Mann dann mit leerem Eimerchen seiner Wege und ward
nicht mehr gesehen.